Mittwoch, 29. Februar 2012

unverhofft neue Objektive

Kaum mit dem Fotografieren angefangen, habe ich auch mal richtig Glück gehabt: mein Mann hat mir 2 tolle neue Objektive besorgt! Beide gebraucht von einem Freund. Einmal ein 70 - 300 Telezoom und einmal ein 18 - 105 Telezoom. Zudem hatte ich mir kurz vorher für mein festes 35er einen Polfilter geleistet.
Puh. Jede Menge Zubehör für einen absolut ahnungslosen Laien! Nun benötige ich zusätzlich noch einen weiteren Polfilter, der auch auf die neuen Telezooms passt, damit ich draußen herrlich farbenprächtige Fotos machen kann.
Die Planung mit der Belichtungsmessung war somit nach hinten verschoben, weil ich selbstverständlich die neuen Objektive ausprobieren musste! Am Sonntag gab es mit herrlichem Sonnenschein beste Vorraussetzungen dafür. 

Zuerst machte ich wenige Fotos auf dem Gelände eines Schrottplatzes mit dem festen Objektiv (das 35er) und Polfilter drauf. Ich habe da so eine Idee für eine Fotoserie im Kopf, nur der Schrottplatz ist am Wochenende leider geschlossen.

Brennweite 35 mm/ ISO 180/Belichtung 1/200/Blende F/4

Brennweite 35 mm/ ISO 180/Belichtung 1/200/Blende F/4 
Brennweite 35 mm/ ISO 125/Belichtung 1/200/Blende F/4 
 
 Danach gab es einen Ausflug in ein Wildtiergehege. Es war erstaunlich voll, so dass ich extremst aufpassen musste, keine anderen Besucher vor die Linse zu bekommen. Ich hatte vor nur Natur und Tieraufnahmen mit dem großen 70 - 300er zu machen. Natürlich ist die Bildschärfte beim festen Objektiv besser, aaaaber ich war doch positiv überrascht wie gut der Bildstabilisator arbeitet! Alle Bilder machte ich aus der Hand, also ohne Stativ oder sonstige Hilfsmittel, und keines war zu verwackelt.
Beim Betrachten wurde mir dann klar, dass die Belichtungsmessung - gerade bei so strahlendem Sonnenschein - hilfreich gewesen wäre, da mir die meisten Bilder zu hell erscheinen.
Hier nun ein paar Beispiele:

Brennweite 122 mm/ ISO 140/Belichtung 1/200/Blende F/4.8 
Brennweite 122 mm/ ISO 450/Belichtung 1/200/Blende F/4.8-max Blende 4.5
Brennweite 210 mm/ ISO 450/Belichtung 1/200/Blende F/5.3
Brennweite 250 mm/ ISO -1600/Belichtung 1/250/Blende F/5.6
Brennweite 165 mm/ ISO -900/Belichtung 1/250/Blende F/5.6
Brennweite 35 mm/ ISO -1100/Belichtung 1/200/Blende F/1.8
Brennweite 35 mm/ ISO -2200/Belichtung 1/25/Blende F/9
Brennweite 35 mm/ ISO 100/Belichtung 1/100/Blende F/2.8
Brennweite 35 mm/ ISO 100/Belichtung 1/100/Blende F/2.8
Meine Wünsche und Vorstellungen werden immer größer. Ersteinmal ist das Thema Belichtungsmessung dran. Danach die RAW Dateien. Was ich aber unbedingt, von Anfang an schon wollte: Makrofotografie machen. Hierfür bin ich noch unsicher: auf ein sehr gutes Objektiv sparen, oder experimentieren mit Umkehrringen, Zwischenringen und Linsen? Ich wäre ja für zweites, einfach weil ich gern ausprobiere und mich ungern an Regeln halte. Mal schauen wo mich meine fotografische Reise hinführt!

Ach ja und hier noch mein momentanes Lieblingsbild unseres Sohnes. Aufgenommen  während einer Veranstaltung mit Lichteffekten, aber ohne dauerhafte Lichtquelle.

Brennweite 35 mm/ ISO -3200/Belichtung 1/25/Blende F/2.8

Mittwoch, 1. Februar 2012

es geht vorwärts

Hach meine Nikon ist schon toll. Ich freue mich immernoch sehr über sie. 
Inzwischen versuche ich immer mal wieder Zeit zu finden, um mich besser vertraut zu machen mit den Funktionen bzw. wichtigen Themen für Fotografie wie Belichtungszeit, Weißabgleich, Belichtungsmessung, ... 
am letzten Wochenende waren wir ein wenig an der frischen Luft, wo ich gleich mit zwei Funktionen gespielt habe. Oder auch viel mehr rumprobiert. Es lag zwar überall eine hübsche hauchdünne Schneedecke, aber der Himmel war nicht sehr fotogen. Mit mehr struktur im Himmel oder auch einem strahlend blauen Himmel, hätten die Bilder mehr biss. Aber letzen Ende sind sie momentan ja hauptsächlich noch Übungsmaterial. Ich habe folgendes gemacht: ISO Wert auf den geringsten Wert gesetzt (verringert Bildrauschen), die Blende kleiner gestellt und die Belichtungszeit verlängert. Hier musste ich etwas rumprobieren, denn nicht an jedem Standort war die gleiche Blendeneinstellung möglich. ist sie zu weit geschlossen sind die Bilder unterbelichtet. Verlängere ich die Belichtungszeit, ist die Gefahr verwackelter Bilder noch größer (ich habe ja kein Stativ, und knipse aus der Hand). Die längere Belichtungszeit ließ die Bilder weicher erscheinen was ich eigentlich ganz hübsch finde.





Als nächstes werde ich mich in das Thema der Belichtungsmessung einlesen und da mal etwas ausprobieren. Natürlich kann ich auch die Automatik Voreinstellungen nutzen, aber ich glaube man kann schönere Effekte und Bilder hervorbringen, wenn man einiges fernab der Norm ausprobiert. Ja und dann wollte ich mich noch in die RAW Thematik einarbeiten. Ich denke dass das Thema etwas komplexer und arbeitsintensiver wird, sich aber eventuell lohnen könnte.

Dienstag, 10. Januar 2012

Chaotisch

Meine ersten Knipsereien sind eher chaotisch als gekonnt. Ich muss dringend strukturierter vorgehen und eine Einstellung nach der anderen ausprobieren und nicht alle auf einmal, wild rumhantierend! Beim wild drauf los probieren kommt nämlich nur raus, dass ich im nachhinein gar nicht mehr weiß was ich bei bestimmten Fotos überhaupt eingestellt hatte... Also beim nächsten mal: vorher ungefähr überlegen welche Art von Fotos/Farbgebung/Helligkeit, auf was soll der Hauptaugenmerk gelegt werden, und dann werde ich dazu die (meiner Meinung nach) passende Einstellung tätigen und alle Fotos auf dieser Einstellung lassen. Hinterher wird dann begutachtet ob die Wirkung so wie gewünscht ist....

Dennoch hier nun die ersten Impressionen von einem Hamburger Nieselregenspaziergang: Fotos sind unbearbeitet und unbeschnitten, also absolut Rohmaterial!


Donnerstag, 5. Januar 2012

übers fotogragieren im Dunkeln

... hätte ich gern mehr herausgefunden. Gerade für Silvester hätte ich einige Kenntnisse gut gebrauchen können. Aber als fürsorgliche Mutti, war es nicht einfach Fotos zu machen und gleichzeitig den Lütten im Auge zu haben, der natürlich total hypnotisiert war von all dem Feuer und Leuchten!
Toll finde ich z. Bsp. diese Lichtstreifen bei Nachtfotos von fahrenden Fahrzeugen. Ich weiss dass ich dafür die Belichtungszeit ändern muss, aber wie sieht es mit der Blende aus, muss ich die ganz weit aufmachen? ISO hochstellen? Ich möchte den Nachthimmel schliesslich auch richtig schwarz haben und nicht irgendwie Orange-schwarz. Hmmmm *grübel*
Ebenfalls blöd: es hat ununterbrochen genieselt und ich wollte mein neues "Baby" natürlich keinen übermäßigen Strapazen aussetzen - keine Ahnung wie viel Regen die Nikon aushält?!








































Was ich aber inzwischen auf meiner Besorgungsliste habe:
  1. ein Reinigungstuch für Objektivlinsen
  2. ein Ersatzakku, denn der Akku hält tatsächlich etwa einen Tag und ist relativ schnell leer. Wenn man also noch viel an Einstellungen rumfummelt und ausprobiert, dann braucht man unbedingt was zum Wechseln für unterwegs
  3. einen Polfilter, der soll satte Farben bringen und Spiegelungen vermeiden und ganz nebenbei fänd ichs besser, wenn der Filter zerkratzt (oder voller Kinderfingerabdrücke ist) als das Objektiv!
  4. natürlich weitere Objektive, aber dafür muss ich nun erst einmal sparen


Samstag, 31. Dezember 2011

Tests

So, nun war ich auch einmal im Wald hinterm Haus um die verschiedenen Einstellungen auszuprobieren.
Natürlich alles unbedacht nur ausprobiert um einen groben Überblick über die Funktionen zu bekommen.

Das wichtigste was ich dabei gelernt habe: je weiter die Blende geöffnet (also je mehr Licht) desto weniger Schärfe hat das Bild.
hier nun ein paar erste Eindrücke:





Freitag, 30. Dezember 2011

allererste Fotos

Nachdem nun also die Entscheidung für die Nikon gefallen ist, ist die Wahl des ersten Objektives nun nicht ganz so einfach. Nach Angaben der Fachverkäufer steht das Herstellerwerk unter Wasser und somit ist derzeit wohl nicht jedes Objektiv so einfach und schnell zu haben/beschaffen. Mir wurde gesagt, bis März sollen wohl Bestellungen ankommen.
Da ich ja nun mit dem Gehäuse im Gepäck noch nichts anfangen kann und auch nicht bis März für meine ersten Fotos warten möchte, hatte ich nicht allzu viel Auswahl. Als Anfänger mit begrenztem Budget ist klar, dass ich da kein spezielles Objektiv für die ersten Versuche benötige. Ich muss allerdings zugeben, dass ich schon gern ein Makro hätte.
Somit ist es erst einmal ein AF-S DX Nikkor 35mm f/1,8 G geworden.
Mit diesem Objektiv benötigt man im Grunde auch bei schlechten Lichtverhältnissen in Innenräumen kein Blitzlicht. Ich bin kein Fan vom Blitzlicht, da dort Farben, Schattierungen und Tiefen meiner Meinung nach nicht schön sind. 

Nun bastelte ich Kamera und Objektiv zusammen, musste etwas warten, bis der Akku aufgeladen war und dann knipste ich, ohne irgendwelche Einstellungen zu tätigen (außer den Blitz ausschalten), in unserer Wohnung bei sehr schlechtem Licht, das erste was ich neben mir sah: unseren Sohn:


Danach machte ich mit meinem bisherigen Fotomedium - mein Motorola handy, ein Vergleichsfoto:


Nun der Unterschied ist enorm! Und wenn ich ersteinmal gelernt habe die richtigen Einstellungen zu tätigen ... Was bin ich doch begeistert!

Donnerstag, 29. Dezember 2011

schwere Entscheidungen

Nachdem ich mir nun schon seit über 3 Jahren eine digitale Spiegelreflexkamera wünschte, gab mir mein Mann zu Weihnachten etwas Geld als Zuschuss und ich stürzte mir in die Rezensionen, Vergleichslisten und Fotozeitschriften. Als nichtsahnende, technisch nicht versierte Frau ist es gar nicht so leicht, sich da zurecht zu finden. Die groben Beschreibungen klingen alle ähnlich.

Nach einem kurzen Überblick wird schnell klar, dass Canon und Nikon die großen Marktführenden Hersteller sind, die somit auch mehr an Zubehör zu bieten haben.
Als erstes nahm ich mir diverse Testtabellen für Einsteiger DLSR vor, und pickte mir 4 Favouriten heraus. Meine Kriterien hierbei waren ganz einfach: Preis, möglichst hohe Punktzahl im Test und möglichst nicht allzu veraltetes Modell. Jeder mag da andere Kriterien haben und sicher besser in der Auswahl sein, aber meine 4 waren: Canon 550D, Canon 1100D, Canon 600D und Nikon D3100. Ich tendierte eher zur Nikon. War eher ein Bauchgefühl. Dann notierte ich mir die Kerninformationen wie ISO, Rauschunterdrückung, Pixel, ... Als nächsten Schritt las ich verschiedene Tests der Kameras um einen möglichst neutralen Eindruck zu gewinnen. Ich las auf Chip online, ebenso wie in Fotoforen und Fotozeitschriften zu jeder Kamera mindestens 2 Fachartikel. Dabei kam für mich die Nikon ganz klar als "habenwollen" heraus.
Doch ein flaues Gefühl hatte ich bei der Entscheidung schon. ßAlle 3 meiner Freunde, die eine DLSR haben, haben eine Canon. Das musste doch einen Grund geben?!

Somit zogen wir los ins nächste Fotofachgeschäft, wo ich mir die Canon 550D und auch die Nikon 3100D zeigen ließ. Auch dort tendierte ich (ich geb es zu, innerlich war die Entscheidung schon gefallen) zur Nikon und auch die Dame dort riet mir zur Nikon. Auf zum nächsten Laden (Preise vergleichen ;-) )
Dort hatten sie mein Nikon Wunschmodell nicht, sondern nur Nikon Profikameras oder eben Canon. Verkäufer dort sagte dass er selbst beides hat, Canon und Nikon und eindeutig sagen kann, die Nikon ist die bessere. Sie besticht durch die perfekte Fotoqualität. Eine Canon macht qualitativ bessere Videos aber eine DLSR hat man ja im Grunde nicht zum filmen! (Mir ist vor der ganzen Aktion noch nicht einmal in den Sinn gekommen damit auch Videos aufzunehmen)

Also wieder zurück in den ersten Laden und: gekauft!
Nun ist Sie MEIN! Nikon D 3100